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Bunt zur Bundestagswahl – Jahresprojekt 2025

Die Bundeskonferenz der Landesverbände der Jugendbeteiligungsgremien hat im vergangenen Jahr mit ihrem Jahresprojekt bundesweit die Stimmen junger Menschen auf Bundesebene vertreten und sich aktiv für ihre Interessen eingesetzt. Im Projekt „Bunt zur Bundestagswahl“ stand im Mittelpunkt, sich für inklusive und vielfältige Jugendgremien zu positionieren sowie in den direkten Austausch mit engagierten jungen Menschen zu treten, um ihre Perspektiven sichtbarer zu machen. 

Die Arbeit der Bundeskonferenz stand in vielen Bereichen unter dem Thema der Bundestagwahl. Zu Beginn des Jahres wurde eine Social-Media-Kampagne gestartet, die den Wahlkampf begleitete. Über den Instagram-Account der Buko wurden mehrere Beiträge veröffentlicht, um insbesondere Erstwähler*innen politische Prozesse niedrigschwellig zu erklären und sie zur Stimmabgabe zu ermutigen. 

Zudem hat die Versammlung der Landesverbände im Anschluss an die Bundestagswahl im Kontext der Koalitionsverhandlungen strukturelle und finanzielle Unterstützung für Jugendbeteiligungsgremien gefordert. Ziel war es, die Interessenvertretungen durch Förderprogramme, mehr Mitspracherechte für junge Menschen und nachhaltige Strukturen auf Landes- und Bundesebene selbstwirksamer zu gestalten. 

Um die Perspektiven junger Menschen zu bündeln, wurde eine umfangreiche Interessenabfrage durchgeführt. Dabei konnten junge Menschen angeben, was sie sich von der Politik wünschen und wie wirksam sie ihr eigenes Engagement wahrnehmen. Außerdem wurden aktuelle Herausforderungen der Jugendbeteiligungsgremien sowie Erwartungen an politische Unterstützung erfasst. Um möglichst viele Stimmen einzubeziehen, wurde die Umfrage über die Landesverbände verbreitet und auf verschiedenen Versammlungen vorgestellt. Die Ergebnisse wurden anschließend zusammengefasst und veröffentlicht, um die Anliegen junger Menschen sichtbar zu machen. 

Darüber hinaus setzte sich die Bundeskonferenz für vielfältige und inklusive Interessenvertretungen ein. Hierfür wurden zwei Beschlüsse zu den Schwerpunkten Diversität und Extremismusprävention gefasst. Ziel war es, Jugendbeteiligungsgremien als offene, sichere und demokratische Räume zu stärken und sie im Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen zu unterstützen. 

Auch die Vernetzung der Landesverbände wurde im Rahmen des Jahresprojekts weiter ausgebaut. Insgesamt fanden vier Tagungswochenenden statt, bei denen sich Vertreter*innen aus den Jugendbeteiligungsgremien vernetzen und gemeinsame Projekte entwickeln konnten. Zudem ist die Versammlung um ein Mitgliedsland gewachsen. Im November hat die Buko den Landesverband aus Mecklenburg-Vorpommern nach seiner Gründung erstmalig begrüßt. Die Landesverbände schließen auf Bundesebene ein Netz, um voneinander zu lernen und sich zu unterstützen.